Bericht

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01.11.14 22:09 Alter: 5 Jahre
Kategorie: Berichte

Herbstwanderung 2014


„Sicher gibt es idealere Bedingungen für einen Hund als im Hochhaus einer Großstadt. Aber was nützt dem Hund der Wald, wenn er dort allein ist?“
Michael Grewe

Also machten wir uns mit Kind und Hund und Kegel auf in den Welzheimer Wald. Treffpunkt war die Laufenmühle, etwas außerhalb von Welzheim. Kurz nach zehn Uhr hatten sich alle auf dem Parkplatz versammelt und es ging los. Durch den Erlebnisbereich „Eins und Alles“ sind wir zügigen Schrittes durchgelaufen, er wäre sicher auch Mal eines längeren Aufenthalts würdig, aber heute wollten wir ja wandern.

Nun ging es am Wieslauf entlang durch den Wald. 15 Hunde durften größtenteils frei laufen und auch die Kinder rannten noch begeistert mit, nur unsere jüngste Teilnehmerin wurde im Kinderwagen geschoben. Die Hunde hatten immer wieder Gelegenheit sich im Bach zu erfrischen. Was durchaus auch am 1. November notwendig war, denn die Sonne bescherte uns einen herrlichen Herbsttag mit Temperaturen über 20°C. Nach ca. 1 ½ Stunden Wegstrecke  erreichten wir den Ebnisee. Einige Unermüdliche umrundeten den See, die anderen setzten sich schon mal auf die Sonnenterrasse und genossen Eis und Kaffee.

Nach dieser Pause ging es gestärkt weiter. Manch einer war enttäuscht „Gehn wir schon zurück“. Aber keine Sorge, es war ein anderer Rückweg geplant, der auch noch abwechslungsreicher wurde als geplant. Wir bogen ab in Richtung Hägerhof, bei dem der Wanderführer uns Lamas versprach. Vermutlich verloren wir dort, aus lauter Begeisterung über die Lamas, den Weg aus den Augen. Plötzlich ging es schmale Waldwege steil bergab, durchaus nicht mehr Kinder- und Bollerwagentauglich. Unser zweitjüngster Mitwanderer testete gerade den Bollerwagen auf Mittagsschläfchen-Tauglichkeit, als beim besten Willen kein Vorwärtskommen mit den Fahrzeugen mehr möglich war. Die Kinder wurden ausgeladen und die Wagen mit vereinten Kräften durch den Wald befördert. Als wir endlich wieder einen befestigten Weg erreichten kam auch die Erkenntnis: wenn es steil bergab geht muss man anschließend auch wieder den Berg rauf. Doch auch der lange Aufstieg wurde von allen gemeistert und die Hunde konnten das Stöhnen der Menschen wohl kaum nachvollziehen. Der Rückweg zog sich noch ein ganzes Stück, umso größer die Freude als endlich die Gebäude rund um die Laufenmühle in Sicht kamen.

Nach 5 Stunden Gesamtzeit und laut App über 15 gelaufenen Kilometern erreichten wir wieder die Autos. Die Hunde durften sich zur verdienten Ruhepause zurückziehen und die Menschen kehrten in die Laufenmühle ein und ließen sich die spanische Küche schmecken.

So ging dann eine schöne aber auch anstrengende Herbstwanderung zu Ende, den Sonnentag am 1. November haben wir auf jeden Fall voll ausgenutzt, denn auf dem Weg nach Hause war es bereits dunkel.

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